Von lustigen Sommerhits
Wenn man erst mal weiß, dass es in “Vamos a la playa” um tödliche Strahlung nach einer Atombomben- Explosion geht, verändert das die Wahrnehmung des Songs doch ziemlich.
Wenn man erst mal weiß, dass es in “Vamos a la playa” um tödliche Strahlung nach einer Atombomben- Explosion geht, verändert das die Wahrnehmung des Songs doch ziemlich.
Meine dritte PSP. Gefühlt war ich der einzige Mensch, der sich ernsthaft auf die Go gefreut hat. Ja, ich finde den Verzicht auf einen physischen Datenträger zeitgemäß und das Gerät schick, toll verarbeitet und großartig bespielbar.
Ebenso ist die PSP Go aber auch zu teuer, kommt im Hinblick auf den Lebenszyklus der Plattform spät und kann für Besitzer eines Vorgängermodells ein Schlag ins Gesicht sein – denn die einst angekündigte Download-Option für bereits erworbene UMD-Titel gibt es nicht. Wer sich mit seiner alten PSP in den PlayStation Store einloggt, darf sich anschließend aus einer Liste an gut 15 (Sony-)Spielen einmalig drei Titel kostenlos auf die Go laden – das war es dann an Entschädigung.
Lässt man diesen unglücklichen Umstand außen vor, ist die PSP Go prima: Selbst im diesbezüglich oft rückständigen Deutschland ist das Download-Angebot groß, aktuell gibt es einige attraktive Neuentwicklungen und auch die PSP minis – “kleine” Spiele für wenige Euro – sind teilweise sehr gelungen. Über die großen aktuellen Titel wie “Gran Turismo”, “GTA” und “MotorStorm” berichtet ja eh jede Wald-und-Wiesen-Website, darum werde ich in den nächsten Tagen mal ein paar Zeilen zu empfehlenswerten minis verfassen.
Mein Fazit nach den ersten Wochen: PSP-Erstkäufer holen sich eine Go, hoher Preis hin oder her. Screen, Design und Ergonomie sind fein – die oft gehörte Kritik über die Schultertasten kann ich nicht teilen. Als Besitzer eines vorherigen PSP-Modells sollte man entweder Fanboy sein und/oder akzeptieren wollen, einige der bisher gekauften UMD-Titel nun eben nicht auf der Go spielen zu können.

Auf Weltreise mit Nathan Drake. Gut zehn Stunden spielbarer Hollywood-Bombast.
Pausenloses “Wow!” und “Bumm”, das auch außerhalb des Zuglevels meist auf Schienen fährt. Allerdings sind die Kulissen meist so wunderhübsch, dass man gar nicht dahinter schauen mag, und sich berauscht durch die suggeriert weite Welt treiben lässt. Ein bisschen Indy hier, ein bisschen besseres Tomb Raider dort, zusammengehalten von einer augenzwinkernd reißerischen B-Movie-Geschichte mit geschätzten Schätzen, bösen Bösen und schönen Schönheiten.
Von vorne bis hinten digitale Champions League, nur das Finale ist ein kleiner Stolperer in die Kreisliga. Kreisliga B eigentlich sogar. Aber im Gedächtnis bleibt eine geile Zeit.
Damit die Welt (haha!) mal weiß, was ich zur Sonntagsarbeit pausenlos gehört habe: Mindestens in 1000 Jahren von Frittenbude. Zur besseren Wirkung zu einem sehr schönen Video. Unglaublich guter Song. Konzert in HH im November ganz oben auf der To-Do-Liste.