NoSpace

16. Januar 2011 1 Kommentar

Nun könnte ich ganz einfach sagen, ich hätte es geahnt. Hab ich aber nicht. Zumindest nicht, dass es so schnell passieren würde: Alle Büros der Fox Interactive Media Germany GmbH werden Ende Februar geschlossen, weil MySpace dann irgendwie doch nicht mehr so hip ist.

Da ich – wie die Ex-Kollegen der Ex-Kollege von GIGA – auch bei Fox Interactive angestellt war, wäre mir dieser Tage also eine Kündigung ins Haus geflattert. Hab ich ja proaktiv alles richtig gemacht.

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Ui, Weihnachten!

24. Dezember 2010 1 Kommentar

Da sitze ich nun wieder im elterlichen Haus. In meinem alten Zimmer mit all den SNES-Spielen, den PlayStation-Perlen aus den 90ern und dem Flachbild-TV, den ich in einem bedenklich dekadenten Ausbruch hier vor einiger Zeit mal installiert habe, um auch bei den zwei bis fünf Heimatbesuchen pro Jahr bloß nicht vor einem Röhrenfernseher sitzen zu müssen. Kommt mir mittlerweile selbst ein wenig unnötig vor. Aber jetzt steht er ja schon hier.

Nach feinem Fresschen mit Eltern und meinen Schwestern liegen nun nur noch wenige Stunden zwischen mir und den Weihnachtsgeschenken, die ihrerseits wiederum unter dem traditionell mit einer sagenhaften Mischung aus Routine und Hingabe geschmückten Weihnachtsbaum liegen. Danach wird noch schnell im Schweinsgalopp die Verwandtschaft mit meiner Anwesenheit beglückt, alten Freunde zugeprostet und dann geht’s auch schon wieder nach Köln. Diese gar nicht mal so schöne Stadt, die mir beruflich nicht viel Glück gebracht hat. Privat hingegen umso mehr, schließlich hab ich dort meine Freundin gefunden, die ich wie meinen Augapfel hüten und im Januar mit nach Hamburg nehmen werde. Ja, es ist wieder Hamburg angesagt!

Um das Jahr in Köln noch ein wenig aus professioneller Sicht zu bilanzieren: Ich kann meinem dortigen Job zusprechen, lukrativ sowie in vielerlei Hinsicht fordernd und lehrreich gewesen zu sein.

Ohne hier zu sehr ins Detail gehen zu wollen, ist es letzten Endes aber unendlich frustrierend, über Monate seine gesamte Energie für etwas aufzuwenden, das Leute, auf deren Support man angewiesen ist, nicht interessiert. Scheinbar beschlossene Pläne einfach sterben zu sehen, weil Notwendigkeiten nicht erkannt werden. Ach, ich höre besser auf, sonst schreibe ich mich hier nur in wenig weihnachtliche Rage.

Und es spielt ja auch keine Rolle mehr. Schließlich steht für mich schon ganz bald eine neue Aufgabe an, auf die ich mich wirklich freue! Mit tollen Leuten für ein tolles Produkt! Und das dann auch noch in der vermutlich besten Stadt der Welt. Oder zumindest Deutschlands.

Zu mehr Text reicht die Kraft jetzt nicht mehr, die Bahnreise nach Hause war ein echtes Abenteuer, aber das war am 23. Dezember ja klar. Wenn die Bahn nicht so ein leichtes und beliebtes Ziel wäre, könnte man wunderbare Blog-Einträge über sie verfassen.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Fest, einen guten Rutsch und ein 2011, das so gut wird, wie ich es bei mir gerade glaube.

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Mal was zur Entspannung

29. Oktober 2010 Keine Kommentare

Das schau ich immer, um der Realität des Büros zu entfliehen:

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Ein einfacher Plan

13. Oktober 2010 Keine Kommentare

Achtung, Humor für Insider: Falls es mir am Wochenende langweilig werden sollte, nehme ich die guten Ideen aus zwei unfertig veröffentlichten PC-Spielen und programmiere daraus ein neues Spiel. Das Ganze nenne ich “AgrarniA”.

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Ach, dich gab’s ja auch noch.

14. August 2010 1 Kommentar

Wenn man als Redakteur aus der Print-Presse kommt, nun aber seinen Lebensunterhalt im Online-Bereich verdient, macht man früher oder später interessante Erkenntnisse, die eigentlich gar nicht interessant, sondern logisch sind: So eine Website will Aufmerksamkeit. Der sagt man nicht, dass sie nun fertig ist, und man jetzt eine Woche erst mal nichts mehr von ihr hören, sehen oder wissen will. Dauernd quengelt sie rum: “Befüll mich doch mal hier! Und da! Und jetzt geh ich erst mal kaputt! Und dann kannst du gucken, wen du auf einem anderen Kontinent erreichst, damit er mein offenkundig undurchschaubar konstruiertes Technikgerüst wieder zusammenflickt.” Derlei interkontinentale Komplikationen sind natürlich ein Sonderfall. Soll es aber geben.

Wenn die Website einem aber auch das Brot auf den Tisch bringt, arrangiert man sich. Wobei ich Brot gar nicht so gerne mag. Arrangieren muss man sich trotzdem. Bald akzeptiert man, dass man ansonsten keine Zeit mehr hat. Ist ja auch reichlich überschätzt, diese Zeit. Und so wie man irgendwann bemerkt, dass eine der heimischen Grünpflanzen auf dem Weg zum Wasserhahn im Wohnungsflur zusammengebrochen ist, bemerkt man irgendwann auch, dass man über die Alpha-Website hinaus seine Online-Pflänzchen lange nicht mehr gegossen hat. Erstaunlich, wie lange ich in einer ekelhaften Gefälligkeit an meinem eigenen Text gebraucht habe, um zum Punkt zu kommen:

Ja, ich habe hier ganz schön lange keine Beiträge veröffentlicht. Ist bestimmt schon drei Wochen her. Ach nein, es waren drei Monate. Zeit ist also nicht nur überschätzt. Sie vergeht auch schnell. Bevor dass so ein jämmerlicher “Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit, man wird alt und gebrechlich, stirbt und bekommt’s gar nicht mit”-Text wird, höre ich jetzt auf.

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