Ach, dich gab’s ja auch noch.

14. August 2010 1 Kommentar

Wenn man als Redakteur aus der Print-Presse kommt, nun aber seinen Lebensunterhalt im Online-Bereich verdient, macht man früher oder später interessante Erkenntnisse, die eigentlich gar nicht interessant, sondern logisch sind: So eine Website will Aufmerksamkeit. Der sagt man nicht, dass sie nun fertig ist, und man jetzt eine Woche erst mal nichts mehr von ihr hören, sehen oder wissen will. Dauernd quengelt sie rum: “Befüll mich doch mal hier! Und da! Und jetzt geh ich erst mal kaputt! Und dann kannst du gucken, wen du auf einem anderen Kontinent erreichst, damit er mein offenkundig undurchschaubar konstruiertes Technikgerüst wieder zusammenflickt.” Derlei interkontinentale Komplikationen sind natürlich ein Sonderfall. Soll es aber geben.

Wenn die Website einem aber auch das Brot auf den Tisch bringt, arrangiert man sich. Wobei ich Brot gar nicht so gerne mag. Arrangieren muss man sich trotzdem. Bald akzeptiert man, dass man ansonsten keine Zeit mehr hat. Ist ja auch reichlich überschätzt, diese Zeit. Und so wie man irgendwann bemerkt, dass eine der heimischen Grünpflanzen auf dem Weg zum Wasserhahn im Wohnungsflur zusammengebrochen ist, bemerkt man irgendwann auch, dass man über die Alpha-Website hinaus seine Online-Pflänzchen lange nicht mehr gegossen hat. Erstaunlich, wie lange ich in einer ekelhaften Gefälligkeit an meinem eigenen Text gebraucht habe, um zum Punkt zu kommen:

Ja, ich habe hier ganz schön lange keine Beiträge veröffentlicht. Ist bestimmt schon drei Wochen her. Ach nein, es waren drei Monate. Zeit ist also nicht nur überschätzt. Sie vergeht auch schnell. Bevor dass so ein jämmerlicher “Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit, man wird alt und gebrechlich, stirbt und bekommt’s gar nicht mit”-Text wird, höre ich jetzt auf.

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Sagenhaftes mit Sand

11. Mai 2010 2 Kommentare

Heute eins der beeindruckendsten YouTube-Videos überhaupt gesehen: Eine sehr bemerkenswerte Darstellung der deutschen Invasion der Ukraine im zweiten Weltkrieg. Klingt sperrig, ist aber ganz großartig.

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Ein fiktives Gespräch:

7. Mai 2010 1 Kommentar

Entwickler E stürzt ins Büro von Entscheider A.

E: „Das Spiel ist quasi fertig und auch ganz prima, aber irgendwie hat’s noch die Torwart-KI zerschossen. Die machen manchmal total blödes Zeug!“

A: „Das ist aber schlecht jetzt. Die WM geht doch bald los. Das Spiel muss in die Läden. Wir schieben nen Patch nach.“

E: „Aber…“

A: „Oder noch besser: Wir machen einfach gar nichts. Dann haben wir schon ein tolles Feature für den Nachfolger – intelligente Torhüter. Ha!“

E: „Aber!?“

A: „Nix aber. Es war schon schwer genug, die spielbaren Ladepausen in letzter Sekunde noch durch Standbilder mit Nullinfos zu ersetzen.

E: „Warum haben wir das gleich noch mal gemacht?“

A: „Ich muss weg. Will heut noch ein Entwicklerstudio abwickeln.“

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Der Packshot des Jahres

20. April 2010 Keine Kommentare

Da hab ich keine Fragen mehr. Gar keine.

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Pokémonsterschuhe

15. April 2010 Keine Kommentare

Schade, dass ich auf hohen Schuhen so schlecht laufen kann.

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